1. Leicht verdauliches, nährstoffreiches Futter füttern

Mit zunehmendem Alter verschlechtert sich die Darmfunktion der Katze und dies bedeutet, dass die Katze nicht alle Nährstoffe im Futter aufnimmt. Der Geschmacks- und Geruchssinn verschlechtert sich ebenfalls und kann dazu führen, dass die Katze weniger frisst. Die Katze sollte deswegen leicht verdauliches und abwechslungsreiches Futter essen, da sie sonst unter Verstopfung leiden kann. Es gibt spezielles Futter zu kaufen, das für ältere Katzen geeignet ist.

2. Trinken fördern

Alte Katzen haben keinen Durst und trinken nicht so viel wie jüngere Katzen. Dadurch neigen sie dazu, schneller zu dehydrieren, wenn sie nicht genug Wasser aufnehmen. Es ist wichtig sicherzustellen, dass die Katze viel Wasser trinkt und stets Zugang zu sauberem, frischem Trinkwasser hat.

Eine Möglichkeit, der Katze mehr Flüssigkeit zuzuführen, besteht darin, Nassfutter dem Trockenfutter vorzuziehen, da es mehr Wasser enthält. Das Trinken kann auch als eine anregende Aktivierung gestaltet werden um die Katze spielerisch und liebevoll dazu zu bringen, mehr zu trinken. Mehrere Trinknäpfe sollten in der Wohnung verteilt werden – am besten nicht in die Nähe des Futternapfs, da die meisten Katzen gerne an verschiedenen Orten essen und trinken, wenn sie wählen dürfen. Es gibt Trinkbrunnen zu kaufen, die zusätzlich unterstützen können. Die Katze trinkt normalerweise gerne, wenn sich das Wasser bewegt.

3. Regelmäßig Krallen überprüfen

Wenn die Katze älter wird, klettert sie nicht mehr so ​​oft auf Bäume oder kratzt am Kratzbaum. Dies bedeutet auch, dass sich die Krallen nicht so stark abnutzen wie bei einer jungen Katze, und es für die Katze schwieriger wird, ihre Krallen zurückzuziehen. Krallen können im Teppich stecken bleiben, was für die Katze beschwerlich ist. Es scheint, dass die Krallen der Katze nicht nur länger, sondern auch dicker werden. Dies liegt jedoch häufig daran, dass die ältere Katze die äußerste Schicht der Kralle, nicht mehr selbst entfernt. Es ist wichtig, die Krallen deiner Katze regelmäßig zu überprüfen und dabei zu helfen, die äußere Schicht der Kralle zu schneiden oder abzuziehen, wenn man merkt, dass sie gelöst werden kann.

4. Weiterhin aktivieren

Routinen sind wichtig für ältere Katzen, die es normalerweise nicht mögen, wenn in der Umgebung zu viel los ist. Eine Katze, die vorher nicht ängstlich war, kann plötzlich anfangen, sensibel auf Lärm oder Kinder zu reagieren. Das Seh- und Hörvermögen kann bei Katzen im höheren Alter beeinträchtigt sein, aber sogar eine blinde Wohnungskatze kommt in ihrer gewohnten Umgebung mit Hilfe von Schnurrhaaren im Gesicht und an den Vorderbeinen sehr gut klar. Doch selbst wenn eine ältere Katze mehr schläft und sich weniger bewegt, sollte sie regelmäßig aktiviert werden. Du kannst die Verspieltheit deines in die Jahre gekommenen Stubentigers weiterhin stimulieren. Katzen lassen sich bis ins hohe Alter sehr gut mit Hilfe von Spielzeug aktivieren. So bleiben sie mobil und aufgeweckt.

5. Altersbedingten Krankheiten vorbeugen

Um Krankheiten früh genug zu erkennen, wird empfohlen, Katzen jährlich zur Routineuntersuchung zum Tierarzt zu bringen. Regelmäßige Tierarztbesuche sind jedoch bei Katzen im höheren Alter von 7 bis 8 Jahren besonders ist es ratsam, da das Risiko für Erkrankungen steigt. Der Tierarzt führt bei älteren Katzen häufig Blutuntersuchungen durch, um Leber-, Nieren-, Schilddrüsen- und Zuckerwerte zu kontrollieren. Wenn eine Behandlung notwendig ist, sind die Heilungschancen meist am größten, wenn die Erkrankung früh genug erkannt wird. Nieren- und Schilddrüsenprobleme sind bei älteren Katzen leider häufig. Beide Krankheiten können jedoch von einem Tierarzt gut behandelt werden.

Katzenbesitzer sind sich einig: Der treue Fellfreund verdient nur die beste Pflege – bis ins hohe Alter. Bei Agria kannst du dich auf volle Unterstützung verlassen, unabhängig davon, wie alt deine Katze ist.